
Verbandsreise 2025
(Finnisch Lappland - Inari)
Nach 2005 und 2018 entschieden sich die Mitglieder bereits zum dritten Mal für eine Erlebnisreise in den hohen Norden. Diese stand vom 26.-30. März auf dem Programm und führte ins finnische Lappland nach Inari am Südwestufer des gleichnamigen Sees. Die 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durften sich auf ein beeindruckendes und erlebnisreiches Aktiv-Programm freuen.
Tag 1 (Mittwoch, 26. März)
Die Reise startete frühmorgens mit dem Zug ab Bahnhof SBB nach Zürich Flughafen, wo Finnair-Flug AY 1512 gegen 10.30 Uhr abhob und unter Berücksichtigung der Zeitverschiebung von +1 Stunde um 14.30 in Helsinki landete. Gegen 16.30 Uhr folgte der Weiterflug mit Finnair AY 0605 nach Ivalo im hohen Norden und von dort mit dem Reisecar nach Inari, der Zieldestination, das gegen 19 Uhr erreicht wurde. Nach dem Zimmerbezug im Wilderness Hotel Juutua ging der Anreisetag beim gemeinsamen Abendessen und der ersten Übernachtung zu Ende.
Tag 2 (Donnerstag, 27. März)
Rentiere & Nordlichter: Diese beiden Begriffe standen für das Tagesprogramm. Der Besuch bei einer Sami-Familie bot viele Interessante Einblicke in die Rentierzucht und die jahrhundertealten Traditionen dieser Bevölkerungsgruppe. Nach einer Tasse Kaffee oder einem heissen Blaubeerensirup gings zurück ins Hotel, wo die Reisegäste nach dem Mittagessen zum Aurora-Workshop als Vorbereitung auf die mit Spannung erwartete, nächtliche Nordlicht-Safari erwartet wurden. Gegen 21.30 Uhr startete das Projekt mit einer rund 20-minütigen Motorschlittenfahrt in die Dunkelheit des zugefrorenen Inarisees, in der Hoffnung auf das nötige Glück, Zeuge dieses einzigartigen und mystischen Phänomens zu werden. Die Hoffnungen wurden nicht enttäuscht. Denn was sich nach ca. einer halben Stunde des Wartens am Nachthimmel abspielte, war schlicht spektakulär.
Tag 3 (Freitag, 28. März)
Mit dem Ausflug auf dem Snowmobile stand bereits das nächste Highlight an. Nach einer Instruktion über die zu beachtenden Sicherheits- und Fahrvorschriften, startete der Trip in die winterliche Wildnis. Das Mittagessen fand ganz nach finnischer Tradition am offenen Feuer statt, bevor die abenteuerliche Winterfahrt im Laufe des Nachmittags fortgesetzt wurde und mit der Rückkehr zum Hotel endete. Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung, um sich in der Sauna oder bei einem kühlen Bier zu entspannen. Nur wenige Gehminuten vom Hotel entfernt befindet sich das Siida Museum und Naturzentrum. Das erste Inari-Sami-Museum wurde 1959 gegründet und im Laufe der Jahre mehrfach erweitert. Heute widmet sich das Museum der Geschichte und Kultur der Sami sowie der Natur des nördlichen finnischen Lapplands.
Tag 4 (Samstag, 29. März)
Nach dem Frühstück ging es bereits gegen 8 Uhr hinaus in die klare Morgenluft zu den temperamentvollen Huskys, wo die Fahrt nach einer kurzen Einführung mit den Hundeschlitten und je einem Fünfergespann durch die atemberaubende Winterlandschaft losging. Die Schlitten waren für zwei Personen ausgelegt. Während eine das Gefährt lenkte, konnte der andere als Passagier die Fahrt in vollen Zügen geniessen. Nach der Rückkehr ins Hotel und etwas Zeit zur freien Verfügung stand mit dem 5-gängigen Farewell Dinner bereits der Abreisetag kurz bevor.
Bereits um 6.45 Uhr stand der Reisecar für den Transfer zum Flughafen nach Ivalo bereit. Nach der ersten Etappe und einem längeren Zwischenhalt mit Mittagessen im Flughafen in Helsinki hob die Finnair in Richtung Zürich Kloten ab und landete dort kurz vor 19 Uhr. Mit der Bahnfahrt nach Basel fand ein weiterer Höhepunkt in der Reihe gesellschaftlichen Verbandsaktivitäten seinen gelungenen Abschluss.
1. April 2025
Luigi Troiani
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